Kreisverband

Uecker - Randow e.V.

 

Sozialer Trainingskurs

für Jugendliche und Heranwachsende

Gewalt und Aggression

Durchführungsorte

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband       Uecker-Randow e.V.
Angela Cornelius
Beratungs- u. Betreuungsteam
Karlsfelder Str. 1
17358 Torgelow
Tel:    (03976) 25 52 09
Funk:  0151/ 26 44 51 33
e-Mail: spfh-torgelow@awo-uer.de
 

Blaues Kreuz Diakoniewerk
Eggesin gGmbH
Mandy Papke
Büro
Stettiner Str. 82
17367 Eggesin
Tel:    (039779) 29 75 5
Funk:  0171 /83 05 46 0
e-Mail: mandy.papke@gmx.net

 

Vorraussetzungen

Angela Cornelius
e-mail
in Torgelow
  • Jugendliche die auf Grund von Straftaten (Gewaltdelikte) mehrfach oder in besonderer Form auffällig geworden sind.
  • Zuweisung über jugendrichterliche Weisung gemäß §§ 10, 45 und 47 JGG und 153 a Strafprozessordnung
  • Hilfeleistung durch das Jugendamt gemäß §§ 27 SGB VIII ff

Rechtlicher Rahmen

Die Teilnahme am Sozialen Trainingskurs ist eine jugendrichterliche Weisung gemäß § 10 Absatz 1 Nr. 6 JGG.

Kosten

Die Kurskosten werden durch das Landesjugendamt M-V und das Jugendamt des Landkreises Vor-pommern-Greifswald getragen.

Zeitplan

  • Vorgespräch (Einzelgespräch)
  • Abschlussgespräch (Einzelgespräch)
  • Gruppenveranstaltungen
  • Mehrtägige Gruppenveranstaltung mit erlebnispädagogischer Ausrichtung

Der soziale Trainingskurs erstreckt sich damit insgesamt über einen Zeitraum von zwei Monaten.

Ziele

  • Abwendung von Gewaltdelikten/ Straftaten und der daraus resultierenden rechtlichen Folgen
  • Abwendung von gesellschaftlicher Desintegration
  • Präventionsmaßnahmen für von Straffälligkeit bedrohten oder straffällig gewordenen jungen Menschen
  • Verbesserung der individuellen Konfliktfähigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Methoden

  • Soziale Gruppenarbeit
  • Einzelarbeit
  • Rollenspiele
  • Interaktionsspiele
  • Gruppendynamische Übungen
  • Einsatz von Video und anderen Medien
  • Praktische Lebenshilfe
  • Erlebnispädagogik

Wenn ...

Inhalte

Warum gerate ich immer wieder in Konfliktsituationen?

Was trage ich selbst dazu bei?

Was bedeutet mein Handeln für mein(e) Opfer und für mein soziales Umfeld?

Wie erkenne ich meine eigenen Aggressionen und wie gehe ich damit um?

Wie lebe ich mit aggressivem und provokativem Verhalten anderer?

Wie kann ich mich selbst besser einschätzen und kontrollieren lernen?

Wie erkenne und akzeptiere ich meine eigenen Grenzen und die der anderen?

Welche Möglichkeiten habe ich Kon-flikten künftig aus dem Weg zu gehen?

  • Sie immer wieder in Auseinandersetzungen mit anderen geraten
  • Sie schnell rotsehen und dann die Kontrolle verlieren
  • Ihre Aggressivität für Sie und andere zum Problem wird
  • Konfliktfreies Feiern (mit oder ohne Alkohol) für Sie nicht möglich ist

... dann

sollten Sie unser Angebot nutzen!

Voraussetzung ist, das Sie ernsthaft bereit sind, sich in einer Gruppe kritisch mit Ihrem Verhalten und Ihrer Straftat auseinander zu setzen.

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