Kreisverband

Uecker - Randow e.V.

 

Letzte Änderung : 01.08.2017

Wb4KitaO

Fachliche Ausrichtung und Arbeitsweise

Die Jugendlichen bzw. jungen Volljährigen werden durch die entsprechenden Institutionen zugewiesen. Hauptmethode der sozialpädagogischen Arbeit in der Einrichtung ist die Einzelfallhilfe. Für den einzelnen Jugendlichen / jungen Volljährigen ist ein Betreuer Bezugsperson, die ihn während der gesamten Zeit der Unterbringung in der Einrichtung betreut.

Jedem Jugendlichen bzw. jungen Volljährigen wird ein Bezugsbetreuer zugeordnet. Diese Zuordnung dient der:

  • Erstellung der Sozialanamnese und der Erarbeitung einer Sozialdiagnose
  • individuellen Strukturierung des Tagesablaufes
  • intensiven erzieherischen Auseinandersetzung mit dem jungen Menschen
  • Förderung individueller Stärken
  • Überwindung von Schwächen und Ängsten
  • Förderung im kognitiven und lebenspraktischen Bereich
  • Entdeckung eigener kreativer Möglichkeiten
  • Befähigung des eigenverantwortlichen Umgangs mit finanziellen Mitteln.

Die zusätzliche Betreuung und Förderung in der Gesamtgruppe dient der:

  • Gestaltung des Alltags in der Gruppe
  • Herstellung von Erfahrungsfeldern zum Einüben sozialer Wahrnehmungen, Fertigkeiten und Verhaltensweisen
  • Auseinandersetzung mit Gefühlen, Bedürfnissen und Interessen des Einzelnen und Reflexion der Wirkung auf
    die Gruppe
  • Förderung in hauswirtschaftlichen, handwerklichen und sportlichen Bereich

Während ihres Aufenthaltes durchlaufen die Jugendlichen und jungen Volljährigen bis zu vier Betreuungsphasen.
Folgende Aspekte der sozialpädagogischen Arbeit werden damit umgesetzt:

  • Transparenz des Betreuungsverlaufes für alle am Erziehungsprozess Beteiligten
  • aktive Einbeziehung und direkte Motivation der Jugendlichen und jungen Volljährigen
  • zugewandte differenzierte und kontrollierbare Arbeit der Betreuer
  • direkte Vermittlung von Regeln und Normen

Durch einen kontinuierlichen Kontakt zu den Angehörigen bzw. anderen Bezugspersonen sollen die wichtigsten sozialen Beziehungen des Jugendlichen / jungen Volljährigen erhalten bleiben und in den pädagogischen Prozess einbezogen werden.
In diesem Rahmen erfolgt auch die Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe und der Bewährungshilfe.

Jugendliche und junge Volljährige, welche sich zur U-Haftvermeidung in der Einrichtung befinden, durchlaufen grundsätzlich nur die Betreuungsphasen I und II. Besondere jugendrichterliche Weisungen können im Einzelfall zu Einschränkungen führen.
Bei anderen Einweisungskriterien ist ein sofortiger Einstieg nach Vereinbarung in Phase II möglich, mit sich anschließenden Wechseln in Phase III und IV.

  • Phase I - Eingangsphase
  • Phase II - Motivationsphase
  • Phase III - Stabilisierungsphase
  • Phase IV - Reintegrationsphase
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